Nikotinentzug

Rauchen ist einer der gefährlichsten Risikofaktoren, eine Durchblutungsstörung des Herzens zu erleiden.

Für langjährige und abhängige Raucher ist es sehr häufig schwierig, mit dem Rauchen aufzuhören. Nicht jeder ist der Typ, der sich sagen kann, ab morgen ist Schluss und dies dann auch funktioniert. Für alle Anderen kann dieser für die Gesundheit so wichtige Schritt ärztlich unterstützt werden. Es ist gut dokumentiert, dass eine solche Unterstützung den Erfolg eines Nikotinentzugs signifikant verbessert.

Voraussetzung ist immer der klare Wille, von der Zigarette wegzukommen. Ein ärztlich unterstütztes Entzugsprogramm kann in einer ersten, meist kurzen Phase eine zusätzliche medikamentöse Unterstützung beinhalten, um die Lust nach einer Zigarette zu dämpfen und die Entzugssymptome zu mildern. Zusätzlich wird In der Regel während dreier Monate nach dem Rauchstopp ein Nikotinersatzpräparat (Kaugummi, Nikotinpfalster, ...) eingesetzt, welches in dieser Zeit in der Dosis langsam reduziert wird.

Ganz wichtig bei einem solchen Entzugsprogramm sind regelmässig ärztliche Verlaufskontrollen, bei denen über die Befindlichkeit nach dem Nikotinstopp gesprochen wird, die Hilfsmittel (Medikamente, Ersatzpräparate) allenfalls angepasst werden, wo gemeinsam Strategien für das weitere Vorgehen erörtert werden und wo auch Tipps für das Wegbleiben von der Zigarette mit auf den Weg gegeben werden. Solche Konsultationen erfolgen anfänglich monatlich, später in 2-3-monatigen Abständen, insgesamt dauert eine solche Begleitung ungefähr ein Jahr.

Test: Wie abhängig sind Sie?

Nikotinstopp Lungenliga

Positive Auswirkungen